Design ist Kunst die sich nützlich macht. Mit Kunstwerken versuchen Künstler eine Nachricht zu vermitteln, das Kunstwerk an sich ist jedoch in der Regel zu keinem sinnvollen Zweck verwendbar. Design-Objekte dagegen können und sollen im Alltag an- beziehungsweise verwendet werden. Die Fähigkeit innovative Objekte zu entwerfen hat viel mit Talent zu tun, muss aber auch erlernt werden. Dazu werden an unzähligen Fachhochschule und Universitäten auf der gesamten Welt Design als Studienfach angeboten. Die bekanntesten Standorte innerhalb Deutschland sind Köln, Berlin und Stuttgart. Dass das Studienfach dabei Design im Allgemeinen umfasst ist die Ausnahme, im Normalfall ist das Studium bereits spezialisiert auf einen Teilbereich des Designs. Die Georg-Simon-Ohm Hochschule in Nürnberg zum Beispiel bietet Design mit fast allen Teilbereichen an, wobei man sich spätestens nach dem zweiten Fachsemester auf drei Teilbereiche spezialisieren muss. Die Fachhochschule Dortmund dagegen bietet Design Medien Kommunikation an, das heißt Design, jedoch bereits auf den Teilbereich Medien- und Kommunikationsdesign begrenzt. Es gibt viele Designuntergruppen die sich jeweils auf eine bestimmte Verbraucher- und Materialgruppe, Anwendungsmethode oder Darstellungsform spezialisieren. Die bekanntesten sind Printdesign und Typografie, Foto- und Videodesign, Interface- und Mediendesign und Modedesign.